Ihr Umzug in die USA

Ein Umzug in die USA unterscheidet sich erheblich von einem Umzug innerhalb Deutschlands.

So folgt beispielsweise die Zollabwicklung für den Laien nicht einsehbaren Regeln und Gesetzmäßigkeiten, Wartezeiten wie etwa am Hafen sind einzukalkulieren und die zeitliche Koordinierung aller Einzelschritte des USA-Umzuges wird durch unten näher erläuterte Besonderheiten erschwert.

Auch die Mentalität von Umzugsunternehmern, Packern, Helfern und Handwerkern vor Ort ist so vielfältig wie die kulturellen Besonderheiten und unterscheidet sich deutlich, je nachdem ob man in eine Stadt oder auf's Land, in die Süd- oder in die Nordstaaten der USA zieht.

Dazu kommen die ganz persönlichen Schwierigkeiten, z.B. wenn erst ein Haus gefunden werden muss und das Umzugsgut vorerst in einem Lagerhaus ("storage facility") untergebracht werden muss.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen ersten groben Überblick über kulturelle und behördliche Besonderheiten geben. Beachten Sie bitte, daß sich die Rahmenbedingungen regelmäßig ändern und wir Ihnen hier nur allgemeine, nicht abschließende Informationen ohne Gewähr zur Verfügung stellen können. Eine verbindliche Beratung kann Ihnen nur Ihr persönlicher Umzugsberater geben.

Stolperfallen bei der Umzugs-Koordinierung

In den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es gleich eine ganze Reihe an kulturellen und gesellschaftlichen Unterschieden, die bei Nichtbeachtung zu Problemen während des Umzugs führen können.

So ist bei jeder Koordination der einzelnen Logistikstufen je nach Zielstadt zu beachten, dass die USA als fächenmäßig drittgrößtes Land sechs unterschiedliche Zeitzonen kennt, von der Eastern Time Zone z.B. in New York, über die Pacific Time Zone z.B. in Kalifornien bis hin zur UTC-10 z.B. auf Hawaii. Dabei kann die für unsere Begriffe "falsche" Datumsschreibweise, in der der Monat vor dem Tag genannt wird, zusätzlich zu Mißverständnissen führen.

Desweiteren sind die US-amerikanischen Feiertage andere als in Deutschland, die entweder an festen Kalendertagen wie etwa der Unabhängigkeitstag, oder variabel wie "Thanksgiving" auftreten.

Auch von deutschen Normen abweichende Längenmaße wie "inch" und "foot", Flächenmaße wie "square yard" oder Gewichtsmaße, die sich in den USA von den deutschen unterscheiden, erschweren die Absprache mit Unternehmen vor Ort. Auch der von US-Bundestaat zu US-Bundesstaat unterschiedliche Mehrwertsteuersatz kann für so manche Kosten-Fehlplanung sorgen.

Umzugsgut

Nicht alles, was Sie bei einem Inlandsumzug mitnehmen würden, ist für die Mitnahme im Rahmen eines USA-Umzuges geeignet. Es gibt diverse Einfuhrbeschränkungen, wie etwa bei Lebensmitteln: Fleischwaren, Früchte und Samen beispielsweise können in aller Regel nicht in die USA eingeführt werden.

Wollen sie Ihr Auto oder Motorrad in die Vereinigten Staaten mitnehmen, so werden fast immer - soweit es sich nicht um Oldtimer handelt - technische Umrüstungen mit erheblichem Aufwand nötig, damit den Sicherheits- und Umweltbestimmungen des "Department of Transportation" und der "Environmental Protection Agency" genüge getan wird. Die Umrüstung muss bereits in Deutschland erfolgen.

Für Haustiere sind ebenfalls einschlägige Vorschriften zu beachten, wie etwa die Tollwutimpfung/Unbedenklichkeitsbescheinigung sowie Gesundheitsbescheinigung bei Hunden.

Bei so manchem Elektrogerät, das nicht auf die geringere Netzspannung der USA umschaltbar ist, oder Bürobedarfartikel die für Papierwaren mit DIN-A4-Format vorgesehen sind, ist die Mitnahme in Hinblick auf die eigenen Normen in den USA zu überdenken. Auch der gute alte Kleiderschrank wird eventuell entbehrlich, da viele Wohnungen und Häuser in den USA mit Einbauschränken versehen sind.

Dafür können Ihnen andere Artikel, die Sie aus Deutschland gewohnt sind, das Einleben erleichtern. Denke man an das metrische System von Werkzeugen, Bettbezüge in "gewöhnlichen" Größen, oder Hygieneartikel, die auf dem amerikanischen Markt nicht so einfach zu finden sind.

Einreise in die USA

Für die Einreise wird die Angabe der ersten Wohnort-Adresse, ggf. Visum und Reisedokumente wie Pass, Einreiseformular und Zollformular benötigt. Erkundigen Sie sich mindestens zwei Monate vor Umzugstermin bei den offiziellen Stellen. Eine erste Anlaufstelle hierfür ist das Auswärtige Amt.

Umzugs-Beratung von EOS Move Management

EOS Move Management steht Ihnen mit über 20 Jahren Erfahrung in der internationalen Umzugslogistik zur Verfügung und beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen rund um Ihren Umzug sowohl von Deutschland in die USA, als auch für Umzüge von den USA nach Deutschland. Bitte nehmen Sie rechtzeitig mit uns Kontakt auf.
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